Fragen und Antworten zum Hochwasserschutz

Bei uns im Binnenland ist die Niederschlagsmenge die wichtigste Ursache für Hochwasser.

Wie kann die Bevölkerung vor den Gefahren eines Hochwassers geschützt werden?

Da Sturm und Regen nicht verhindert werden können sollte man eigentlich nach Möglichkeit nicht dicht an Gewässern siedeln. Die wichtigsten Schutzmaßnahmen sind Dämme und Deiche, Polder, Flutmulden und so genannte Entsiegelungen.

Noch immer weisen viele Gemeinden in Flussniederungen Bauland und Industrie- oder Gewerbegebiete aus. (TU Darmstadt, Zanke u. Steuernagel 2006)

Was kann ich selbst tun?

Ein großes Problem bei uns am Niederrhein sind die Deiche! Wir wiegen uns in Sicherheit, weil die Deiche schon halten werden. Wenn es dann tatsächlich zum Fall der Fälle kommt, bleibt dem Bürger leider nur wenig Zeit auf die mögliche Katastrophe zu reagieren.

Das wichtigste: zuerst informieren, wohne ich in einem gefährdeten Bereich? Hierbei ist wichtig zu wissen mit welcher Überflutungshöhe zu rechnen ist. Erfahrungen vom Mittelrhein zeigen, dass man größere Schäden bei Überflutungshöhen bis 1,50m ganz gut durch Sandsäcke und transportable Schutzwände vermeiden kann.

Drängel- und Qualmwasser hinter dem Deich am Stapp (Walsum)
März 2006

Was macht der Staat?

Ein großes Problem bei uns am Niederrhein sind die Deiche! Wir wiegen uns in Sicherheit, weil die Deiche schon halten werden. Wenn es dann tatsächlich zum Fall der Fälle kommt, bleibt dem Bürger leider nur wenig Zeit auf die mögliche Katastrophe zu reagieren.

Das wichtigste: Informieren, wohne ich in einem gefährdeten Bereich? Hierbei ist wichtig zu wissen mit welcher Überflutungshöhe zu rechnen ist. Erfahrungen vom Mittelrhein zeigen, dass man größere Schäden bei Überflutungshöhen bis 1,50m ganz gut durch Sandsäcke und transportable Schutzwände vermeiden kann.